02.02.2026
Museumsgeschichten aus Bernau: Der Game Boy Advance SP
Pressemitteilung 40/2026 der Stadt Bernau
Jedes Museum steckt voller Geschichten. Spannende, kuriose, rührende Ereignisse verbergen sich hinter den Ausstellungsstücken im Museum im Steintor, im Museum im Henkerhaus und im Stadtarchiv. In der Serie „Museumsfundstück des Monats" stellt das Team des Museums Bernau jeweils ein Objekt in den Mittelpunkt und erzählt seine Geschichte.
Der Game Boy Advance SP
Ausstellungsobjekt der Spielzeugausstellung
Wer die Spielzeugausstellung im Museum im Henkerhaus besucht, entdeckt zwischen Puppen, Bauklötzen und Blechspielzeug ein Exponat, das für viele Besucherinnen und Besucher überraschend modern wirkt: den Game Boy Advance SP. Obwohl er ab erst 2003 verkauft wurde, gehört er längst zu den Klassikern der Videospiele und erzählt heute selbst ein Stück Kulturgeschichte.
Mit seinem kompakten Klappgehäuse setzte Nintendo damals neue Maßstäbe. Der Game Boy Advance SP war nicht nur robust und handlich, sondern brachte erstmals ein integriertes, beleuchtetes Display mit. Damit wurde das Spielen unterwegs unabhängig vom Umgebungslicht möglich. Ein Komfort, den frühere Generationen mobiler Konsolen nicht kannten. Auch der fest verbaute Akku war ein Fortschritt, der das ständige Wechseln von Batterien überflüssig machte.
Besonders beliebt war der Handheld, weil er vollständig kompatibel mit den bereits erschienenen Game‑Boy‑Advance‑Spielen blieb. Titel wie Pokémon, The Legend of Zelda oder Super Mario begleiteten eine ganze Generation und machten die kleine Konsole zu einem vertrauten Begleiter auf langen Autofahrten, im Kinderzimmer oder auf dem Schulhof.
Bis heute gilt der Game Boy Advance SP als Meilenstein der mobilen Unterhaltung. Selbst Kinder und Jugendliche, die erst Jahre später geboren wurden, entdecken ihn heute mit großer Faszination.
„Ich war noch gar nicht auf der Welt, als der Game Boy Advance SP herauskam. Ich habe selbst noch nie darauf gespielt, aber irgendwie finde ich ihn trotzdem total cool. Es fühlt sich an, als würde man ein Stück Vergangenheit in der Hand halten, dass man intuitiv sofort verstehen kann, auch wenn man nicht dazugehört hat", erläutert Jayden Fynn Klingsporn, der ein Jahrespraktikum in der 11. Klasse in der Pressestelle der Stadt Bernau absolviert.
Die Spielzeugausstellung „Von Eisenbahn und Puppenstube – Eine Reise durch die Spielzeuggeschichte" kann bis einschließlich 16. Februar 2026 immer dienstags bis freitags von 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr, samstags, sonntags sowie feiertags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr im Museum im Henkerhaus, Am Henkerhaus 1, besucht werden.