31.07.2026
Dritter Bussteig ab 3. August am Bahnhofsvorplatz nutzbar
Pressemitteilung 313/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Eine dritte Busspur am Bernauer Bahnhofsplatz verbessert ab Montag, dem 3. August 2026, den Verkehrsfluss am innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt. Fast ein Jahr hat die Stadt an der zusätzlichen Busspur mit Überdachung, Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und Abfallbehältern gearbeitet. Sie befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den beiden bestehenden Bussteigen.
Der Bahnhofsvorplatz erfüllt eine wichtige Erschließungsfunktion, um die Stadt regional und überregional gut anzubinden. Der Bahnhofsvorplatz ist ein klassischer Knotenpunkt, wo Bahn-, Bus- und Individualverkehr aufeinandertreffen. „Bernau ist eine pulsierende Stadt. Durch die Berlinnähe ist sie nicht nur als Wohnstandort interessant, sondern Bernau nimmt auch eine große Bedeutung für die Ein- und Auspendler ein. Ein starker Verkehrsdruck ist am Bahnhofsvorplatz zu spüren. Um der Erweiterung des ÖPNV-Angebotes Rechnung zu tragen, hat die Stadt Bernau die räumlichen Voraussetzungen für den Busverkehr ausgeweitet. Der zusätzliche Bussteig mit seinen beiden Haltebereichen trägt zur Entlastung bei", so Bürgermeister André Stahl.
Um Platz für die Fahrbahn und die etwa 27 Meter lange und 3 Meter breite Mittelinsel für die wartenden Fahrgäste zu schaffen, wurde der vorhandene Gehweg aufgenommen und ist direkt an die Grundstücksgrenze zum Gebäude „Alte Post" herangerückt. Die Überdachung des Bussteigs nimmt eine Fläche von 100 Quadratmetern ein, darunter befindet sich eine Beleuchtung aus 22 LED-Leuchten. Insgesamt fanden auf 700 Quadratmetern Pflasterarbeiten statt, zur barrierearmen Nutzung wurden taktile Platten verlegt.
Die Arbeiten an der dritten Busspur fanden in enger Abstimmung mit der Barnimer Busgesellschaft (BBG) statt. Durch die zusätzliche Spur kann die Stadtlinie 868 ab dem 3. August in diesem Bereich in beide Richtungen abfahren. Die BBG hat die Bussteige am Bahnhofsvorplatz in einer neuen, logischen Reihenfolge sortiert und nutzt den Steig G nur noch für Ausstiege. Das entflechtet und sorgt insgesamt für mehr Sicherheit.
Die Baumaßnahme, die im September des vergangenen Jahres begann, wurde von der Firma Tharo Straßen- und Tiefbau GmbH aus Eberswalde umgesetzt, Planung und Leitung erfolgte durch die Planungsgesellschaft Dr. Kalanke aus Melchow. Ab Montag wird auch der Taxistand wieder wie gewohnt vor dem Bahnhofsgebäude zu finden sein.
Die Baumaßnahme kostete insgesamt 410.000 Euro, wobei der Landkreis Barnim die Maßnahme im Rahmen seiner Richtlinie zur Verwendung von Fördermitteln zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im ÖPNV mit etwas mehr als 133.000 Euro unterstützt hat.