31.07.2026
Stadtpass: Neues Design, gleiche Funktion
Pressemitteilung 314/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Das neue Ausbildungsjahr und Semester steht vor der Tür und für Auszubildende sowie Studierende gibt es neben vollen Stundenplänen und neuen Eindrücken auch attraktive Vergünstigungen für Kultur und Freizeit. Dabei wissen wenige, dass sie mit ihrem neuen Status auch Anspruch auf den Stadtpass haben, welcher ein Kooperationsprojekt der Stadt Bernau und der Stadt Eberswalde ist.
Der Stadtpass soll Menschen mit wenig Einkommen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Personen, die aus anderen Gründen benachteiligt sind, mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Voraussetzung ist, dass man seinen Hauptwohnsitz in einer der beiden Städte im Landkreis Barnim hat und anspruchsberechtigt ist. Zu den Anspruchsberechtigten zählen beispielsweise auch Alleinerziehende und Ausbildungs- oder Arbeitsplatzsuchende unter 25 Jahren. Sie erhalten Vergünstigungen für Kultur- und Freizeitangebote. Zu den teilnehmenden Einrichtungen zählen unter anderem Bäderbetriebe, Sporteinrichtungen, Museen und der Zoo sowie Bibliotheken und einzelne städtische Veranstaltungen.
Das Antragsformular für den Stadtpass ist auf der Website der Stadt Bernau unter Rathaus online mit dem Schlagwort Stadtpass zu finden oder im Neuen Rathaus Bernau erhältlich. „Der Bernauer und Eberswalder Stadtpass kann während der Sprechzeiten kostenfrei direkt im Ordnungsamt im Bereich Wohnungswesen beantragt werden. Dafür benötigen Antragstellende ein gültiges Ausweisdokument sowie einen Nachweis über ihre Berechtigung, wie zum Beispiel einen aktuellen Leistungsbescheid, einen Studierendenausweis oder einen Schwerbehindertenausweis", erklärt Ronny Senglaub, Ansprechpartner für den Stadtpass in der Bernauer Stadtverwaltung.
Ein neuer Flyer, der den Prozess und die Vorteile des Stadtpasses in Leichter Sprache erklärt, liegt im Rathaus ebenfalls bereit.
Dass das Angebot genutzt wird, zeigen die Zahlen des vergangenen Jahres. Im Jahr 2025 wurden in Bernau 93 Stadtpässe ausgestellt, das waren rund doppelt so viele wie im Jahr davor. Unter den 93 ausgestellten Pässen handelte es sich bei 74 um neue Anträge und 19 bestehende Anträge wurden verlängert.