03.03.2026

3 Funkkoffer für Bernau

Pressemitteilung 74/2026 der Stadt Bernau

Professionalisierung der technischen Ausstattung

Barnims Landrat Daniel Kurth und der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Eckert hatten Montagnachmittag volle Hände und schwer zu tragen. Ihr Besuch in Bernau erfreute Bürgermeister André Stahl und den stellvertretenden Wehrleiter Ronny Lendzian gleichermaßen. Denn der oberste Leiter des Katastrophenschutzes übergab Bernau drei Funkkoffer.

Die drei Koffer tragen sogar Namen und heißen Katrin Bernau 1, 2 und 3. Die Namensherleitung für die drei Koffer sind für den Laien nicht sofort einleuchtend, aber irgendwie doch naheliegend. In Brandenburg kommunizieren die Rettungseinheiten über den geschützten Digitalfunk BOS. Der ist abhörsicher, autark, weil er über keinen Netzbetreiber läuft, und im Stromausfall mindestens 72 Stunden funktionsfähig. Auf Landesebene wird unter dem Namen KATer gefunkt. KAT ist dabei die Abkürzung für Katastrophenschutz. Auf kreislicher Ebene funken die Einheit unter dem Namen KATharina. „Auf kommunaler Ebene haben wir uns auf den Namen KATrin verständigt", erklärt der Landrat und zugleich oberster Kat-Schutz-Beauftragte im Kreis. 

Da im gesamten Landkreis der Katastrophenschutz sukzessive ausgebaut wird und Bernau final seine Katastrophenschutzleuchttürme ausstattet, ergänzt der Landkreis die Bemühungen mit den drei Funkkoffern. „Bernau ist vorbildlich ausgestattet und mit dieser Technik ist die Kommunikation zwischen den Leuchttürmen gesichert", erklärt Daniel Kurth.

Zufrieden übernehmen Bürgermeister und stellvertretender Wehrführer die schwere und nicht ganz günstige Technik. „Wir versuchen uns Schritt für Schritt an die Aufgabe heranzuarbeiten. Für den Ernstfall wollen wir vorbereitet sein", so Bernaus Bürgermeister. Sicherheitsschlüssel und Koffer nimmt am Ende dennoch der Feuerwehrchef mit. „Beides wird natürlich getrennt voneinander aufbewahrt“, so Lendzian. Für ihn sind die Koffer eine notwendige Ergänzung des bestehenden Equipments. „Umgehen können die Kameradinnen und Kameraden damit. Darin sind alle geschult. Im Falle eines längeren Stromausfalls, wobei auch mit hoher Wahrscheinlichkeit das Telefonnetz ausfallen wird, können die Einsatzkräfte und die Katastrophenschutz-Leuchttürme miteinander kommunizieren", erklärt Ronny Lendzian. 

Kurz und Knapp

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger zur Information in Krisenfällen. In Bernau sind das die Erich-Wünsch-Halle, die Sparkassen-Arena und das Ortsteilzentrum Schönow. Kleinere Anlaufstellen wird es in allen Ortsteilen der Stadt geben.

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