Filmkritik von Antonia Kreuchwig: Coco Farm
Coco Farm
Empfohlen für 5. bis 6. Klasse
Vorstellungen:
Freitag, 25.09.2026; 11.00 Uhr und Freitag, 02.10.2026; 8.15 Uhr
Filmkritik von Antonia Kreuchwig, 11 Jahre
Barnim-Gymnasium, Bernau
In dem schönen Film Coco Farm geht es hauptsächlich um den zwölfjährigen Max und seinen Cousin Charles. Max ist mit seinem Vater Éric nach dem Tod seiner Mutter wegen zu vieler Schulden von Montreal auf das Land in ein etwas vermülltes und altes Haus gezogen. Max will Unternehmer werden und das hält ihn auch auf dem Land nicht auf: Mit Unterstützung von seinem Cousin Charles, Alice, ein nettes Mädchen aus dem Dorf, „Bierchen" und vielen anderen hilfsbereiten Leuten baut er ein großes Unternehmen auf. Als Max bei seiner Tante Eier zum Abendbrot aß, bemerkte er, wie gut Eier von glücklichen Hühnern schmecken. Zudem schaute er sich etwas bei seinem Cousin um und war ganz fasziniert von den Hühnern, die überall auf dem Hof herumliefen. Daraufhin kam er auf die Idee, eine eigene Hühnerfarm zu gründen.
Er entwickelt einen raffinierten Plan und mit der Unterstützung von Freiwilligen kann er 300 Hühner bestellen. Mit dem Verkaufen der Eier will er dann sein Geld verdienen und die Schulden seines Vaters bezahlen. Auf dem Weg zum Erfolg gab es immer wieder Probleme, aber Max wäre nicht Max, wenn er auch dafür keine gute Lösung finden würde und somit alles rettet. Ich finde, am Ende war die Idee noch viel besser, als anfangs gedacht.
Alice unterstützt die beiden Jungs mit dem Branding und nutzte Instagram, um die Coco Farm bekannt zu machen.
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen und ich finde, dass er zeigt, dass auch Kinder ein tolles Unternehmen aufbauen können und nachhaltige Produkte, wie zum Beispiel die Bioeier vom hauseigenen Hof, verkaufen können. Ich war sehr erstaunt, dass auch so viele Leute aus der Stadt kamen und sogar Fotos mit den Hühnern und den kleinen Bauern machen wollten. Aber am besten fand ich, dass der Film gut zeigt, dass man ruhig den Mut haben sollte etwas selber auszuprobieren. Es macht doch am meisten Spaß, wenn man das macht, was einem am meisten Spaß macht, oder? Ich finde, dass die drei und Bierchen und alle anderen Unterstützer sich da sehr gut ins Zeug gelegt haben und zusammen eine tolle Lösung gefunden haben. Coco Farm ist einfach toll und ich würde ihn für Kinder ab acht Jahren empfehlen. Aber ich denke, er wäre auch ein toller Familienfilm, den man auf jeden Fall sehen sollte. Ich hoffe, der Film wird euch genauso gut gefallen wie mir. Und denke immer daran: Große Ideen können auch von Kindern kommen.