24.09.2026
Ortsteilzukunft: Kinder- und Jugendumfrage beendet
Pressemitteilung 406/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Über 130 kreative Ideen und Vorschläge sind im Rahmen der jüngsten Ortsteilbefragung eingegangen. Kinder und Jugendliche waren aufgerufen, ihre Wünsche für mögliche Veranstaltungen in ihren jeweiligen Stadtteilen einzureichen. Die vielfältigen Einsendungen wurden nach Ablauf der Frist von Bernaus Jugendkoordinatorin Andrea Pagel geprüft und nun offiziell an die Ortsvorstehenden übergeben.
Neben konkreten Veranstaltungsideen befanden sich unter den eingegangenen Vorschlägen auch generelle Wünsche wie neue Spielplätze oder Jugendclubs. „Wir freuen uns natürlich, dass die Ideen der Kinder und Jugendlichen so vielfältig sind. Allerdings ging es in dieser Umfrage um Vorschläge für Veranstaltungen, sodass alle Ideen, die davon abweichen, leider nicht berücksichtigt werden können. Dennoch haben wir alle Einreichungen an die Ortsvorstehenden übergeben, für die es ja sicher spannend ist, zu erfahren, was die jungen Menschen in ihrem Ortsteil bewegt", erklärt Andrea Pagel. Ziel der Aktion ist es, der jungen Generation eine hörbare Stimme zu geben und Projekte zu realisieren, die exakt zu ihren Interessen passen. Gleichzeitig soll das Freizeitangebot vor Ort attraktiver gestaltet werden.
Wie geht es jetzt weiter?
Die Ortsvorstehenden haben nun bis Mitte November Zeit, die Vorschläge zu prüfen, eine passende Veranstaltung in ihrem Ortsteil zu planen und der Stadt eine Rückmeldung zum ungefähren Kostenumfang zu geben. Anschließend prüft die Verwaltung, ob das Event wie geplant umgesetzt werden kann und wie die Stadt zusätzlich unterstützen kann. Für alle Ortsteile steht ein Gesamtbudget von 10.000 Euro zur Verfügung.
Bernau als kinderfreundliche Kommune
Die Stadt versteht sich als familienfreundliche Kommune, die allen Generationen gute Lebensbedingungen bieten möchte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Rechten und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen. Da diese zentrale Bevölkerungsgruppe ihre Interessen häufig noch nicht selbstständig vertreten kann, ist es ein wichtiges Anliegen der Stadt, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und verlässliche Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2019, das Siegel Kinderfreundliche Kommune zu erwerben, wurde dieser Anspruch politisch verankert.