17.04.2026
Landkreis übergibt Unterwasserdrohne und Sonar
Pressemitteilung 139/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Die Stadt Bernau hat am 16. April 2026 vom Landkreis Barnim moderne Technik für die Wasserrettung erhalten. Dabei handelt es sich um eine leistungsfähige Unterwasserdrohne sowie ein neues Sonargerät. Im Bernauer Ortsteil Ladeburg, wo der Löschzug auf Wasserrettung spezialisiert ist, wurden beide Geräte offiziell übergeben. Die neue Technik soll die Arbeit der Einsatzkräfte künftig sicherer, präziser und effizienter machen. Die neue Ausstattung unterstützt unter anderem bei der Rettung von Menschen und Tieren, bei Bergungsmaßnahmen sowie in Hochwasserlagen.
Thomas Füllbach, Gruppenführer der IT-Einheit der Bernauer Feuerwehr, erläuterte bei der Übergabe die Vorteile der neuen Technik. Er erklärte, dass sich beide Geräte sinnvoll ergänzen. Mit dem Sonar könne beispielsweise nach Personen unter Wasser gesucht werden, während die Drohne anschließend zur gezielten Sichtprüfung eingesetzt werde und Funde bestätigen könne. Dank eines Greifarms könne die Drohne zudem teilweise bei Bergungen unterstützen.
Die neue Technik entlastet die Einsatztaucherinnen und Einsatztaucher und erweitert die Fähigkeiten der Tauchstaffel insbesondere bei Hochwasserlagen oder bei der Suche nach vermissten Personen. Barnims Landrat Daniel Kurth betonte die Bedeutung der Investition für den Katastrophenschutz. Die neuen Geräte eröffneten den Rettungskräften zusätzliche Möglichkeiten und sorgten gleichzeitig für eine spürbare Entlastung der Taucherinnen und Taucher. Sie seien notwendig, um einen zeitgemäßen Katastrophenschutz sicherzustellen. Die Übergabe an die Stadt Bernau wurde durch die Unterschrift des Allgemeinen Stellvertreters des Bürgermeisters, Clemens Pfütz, offiziell bestätigt.
Die Unterwasserdrohne verfügt über eine hochwertige 4K-Kamera, leistungsstarke Scheinwerfer, einen separat steuerbaren hydraulischen Greifarm und eine Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Eine spezielle Software verbessert die Sicht bei schwierigen Bedingungen. Zusätzlich können weitere Geräte wie große Bildschirme angeschlossen werden und die Drohne lässt sich mit dem Sonarbild koppeln. Die Kosten von rund 22.000 Euro wurden vollständig vom Landkreis Barnim übernommen.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bernau betreibt die neue Technik im Auftrag des Landkreises für die Katastrophenschutzeinheit SEG Wassergefahren. Mit der Übergabe wird die Einsatzfähigkeit der Einheit weiter gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geleistet.