20.07.2026
Kunstunterricht einmal anders
Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau
Schülerinnen und Schüler des Paulus-Praetorius-Gymnasiums verschönern gemeinsam mit dem Bernauer Künstler Marko Kalita eine Trafostation – Stadtwerke Bernau bringen seit 2012 Farbkleckse in die Stadt und Ortsteile.
Kurz vor den Sommerferien tauschten einige Schülerinnen und Schüler des Paulus-Praetorius-Gymnasiums Tafel und Zeichenblock gegen die Trafostation neben ihrem Schulgebäude. Begleitet vom Bernauer Künstler Marko Kalita brachten sie ihre eigenen Ideen unter dem Motto Toleranz und Vielfalt auf das Betriebshäuschen. „Die ersten Ideen entstanden im Kunstunterricht, wurden mit den Stadtwerken Bernau abgestimmt und im Rahmen eines Projekttages auf der Trafostation zum Leben erweckt", berichtet Marko Kalita. „Ich freue mich, den Jugendlichen zeigen zu können, wie Kunst außerhalb des Klassenzimmers ihren Raum findet. Sie konnten etwas für sich und ihren Alltag schaffen, an dem sich viele Menschen lange Zeit erfreuen werden."
Verschönerung und Schutz
Die Trafostation am Paulus-Praetorius-Gymnasium ist damit das neueste in einer Reihe gestalteter Betriebshäuschen des kommunalen Energieversorgers. Bereits seit 2012 lassen die Stadtwerke Bernau ihre Trafostationen von regionalen Künstlern verschönern. Und das aus einem bestimmten Grund, wie Stefan Kromczynski, der als Bereichsleiter für den Technischen Service die Trafostationen verantwortet, erklärt: „Wir fühlen uns eng mit der Stadt verbunden und möchten auf diesem Wege einen Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität in Bernau leisten. Zudem beobachten wir, dass professionell gestaltete Trafostationen weniger mit Schmierereien verunstaltet werden." Die Ideen für die Motive kommen aus der Umgebung der jeweiligen Trafostation. Ob Straßennamen, naheliegende Gebäude oder Bezeichnung des Stadtteils – die Vorgaben durch die Stadtwerke lassen viel künstlerischen Freiraum. „Zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler sich bewusst mit ihrer Umgebung und ihrer Schulidentität auseinandersetzen, ist besonders erfreulich", ergänzt Stefan Kromczynski. „Das unsere Trafostation nun in bunten Farben erstrahlt, ein schöner Nebeneffekt."