09.07.2026
Jugendparlament startet BarMUN 2026 am UNESCO-Welterbe Bauhaus
Pressemitteilung 280/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Schon beim Betreten des Hannes‑Meyer‑Campus war spürbar, dass hier etwas Besonderes stattfindet: Zum ersten Mal wurde die Stadt Bernau zum Schauplatz einer Model‑United‑Nations‑Konferenz: Der Auftakt von BarMUN 2026 zeigte, wie ernsthaft und engagiert Jugendliche aus dem Landkreis Barnim globale Politik denken und verhandeln.
Als Schirmherr eröffnete Bernaus Bürgermeister André Stahl am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, die Konferenz und nahm sich Zeit, mit den jungen Delegierten ins Gespräch zu kommen. BarMUN, eine Simulation der Vereinten Nationen, ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse, in die Rolle internationaler Diplomatinnen und Diplomaten zu schlüpfen, Positionen zu vertreten und Kompromisse auszuhandeln. Für viele war es der erste Kontakt mit multilateraler Politik.
Bürgermeister André Stahl zeigte sich beeindruckt vom Niveau der Debatten und vom Organisationstalent des Jugendparlaments Bernau, das die Konferenz vorbereitet hat: „Man spürt sofort, wie ernsthaft und mit welchem Verantwortungsbewusstsein die Jugendlichen an diese Aufgabe herangehen. Die BarMUN zeigt, dass junge Menschen nicht nur politisches Interesse haben, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Themen zu durchdringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Solche Erfahrungen prägen und sind wichtig für eine lebendige demokratische Kultur."
Der historische Hannes‑Meyer‑Campus bot dafür einen passenden Rahmen: ein UNESCO‑Welterbe, das für internationale Offenheit und Bildungsanspruch steht. Die jungen Delegierten nutzten den ersten Konferenztag, um sich in ihre Länderrollen einzufinden, erste Reden zu halten und die Themen ihrer Komitees abzustecken: von globaler Bildungsgerechtigkeit über nukleare Abrüstung bis hin zu Klimafinanzierung.
Die BarMUN 2026 wird in den kommenden zwei Tagen mit weiteren Debatten, Verhandlungen und einer abschließenden Plenarsitzung fortgesetzt.