10.08.2026
Bernauer holt Gold bei Chin Woo Kung Fu WM
Pressemitteilung 328/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Bernau war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines internationalen sportlichen Großereignisses. Bei der Chin-Woo-Kung-Fu-Weltmeisterschaft trafen rund 320 Sportlerinnen und Sportler aus zahlreichen Ländern in der Sparkassen-Arena Bernau aufeinander. Insgesamt 80 Wettkämpfe wurden an den beiden Veranstaltungstagen ausgetragen.
Für einen besonderen Erfolg aus Bernauer Sicht sorgte Maxim Schengel. Der Bernauer Athlet setzte sich in der Disziplin „Offene Waffenform" gegen die internationale Konkurrenz durch. Mit seiner Fächer-Performance überzeugte er die Jury und sicherte sich die Goldmedaille. Damit darf sich Maxim Schengel nun Weltmeister nennen.
Insgesamt konnte sich Deutschland im Medaillenspiegel einen starken dritten Platz sichern. Angeführt wurde die Wertung von China, gefolgt von Malaysia. Insgesamt gingen zwölf Goldmedaillen an deutsche Sportlerinnen und Sportler.
Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen zahlreiche weitere Gäste nach Bernau. Insgesamt verfolgten mehr als 1.000 Menschen die Wettkämpfe vor Ort. Allein die Eröffnungszeremonie lockte mehr als 500 Bernauerinnen und Bernauer in die Sparkassen-Arena Bernau. Zu den Ehrengästen der Eröffnung am Freitag gehörten unter anderem Zhu Tao und Ma Jianing aus der chinesischen Botschaft, Liu Liping, Vizepräsidentin und Generalsekretärin der Shanghai Jingwu Sports Federation, sowie Barnims Landrat Daniel Kurth.
Auch die Stadt Bernau war bei der Eröffnung vertreten. Yvonne Dankert-Schmidt, Dezernentin für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport, begrüßte die angereisten Sportlerinnen und Sportler und dankte Organisator Dirk Ritt, Präsident des German Chin Woo Athletic Association e. V., für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft.
Neben den sportlichen Wettkämpfen hatten die internationalen Gäste Gelegenheit, Bernau kennenzulernen. Die drei Bernauer Hotels waren am Veranstaltungswochenende mit Gästen aus aller Welt vollständig ausgebucht. Damit hatte die Weltmeisterschaft auch über die Nutzung der Sparkassen-Arena Bernau hinaus einen spürbaren Effekt für die Stadt.
Auch über das Veranstaltungswochenende hinaus bleibt etwas von der internationalen Begegnung in Bernau. Die Ausstellung, die der chinesische Verband als Geschenk zur Weltmeisterschaft überreicht hat, wird auch nach Ende der Veranstaltung in Bernau verbleiben.
Während einige der insgesamt rund 320 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer inzwischen die Heimreise angetreten haben, nutzen andere ihren Aufenthalt noch, um die Stadt in Ruhe zu erkunden oder bei einem Abschiedsbankett am Montagabend die vergangenen Tage gemeinsam Revue passieren zu lassen.
Für Organisator und Kung-Fu-Lehrer Dirk Ritt dürfte die Anspannung ebenfalls noch nicht vollständig abgefallen sein. Besonders stolz zeigt er sich über den Erfolg seines Schülers Maxim Schengel. Die Erleichterung werde bei ihm erst dann vollständig einsetzen, wenn alle Gäste wieder wohlbehalten und sicher in ihren Heimatländern angekommen seien.