17.04.2026
Bernau ist Teil des Zukunftsraums Berlin><Szczecin
Pressemitteilung 140/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
„Zukunftsraum Berlin><Szczecin" heißt der Titel der Kooperation, die am 16. April 2026 im uckermärkischen Schwedt/Oder von den Städten und Landkreisen der beiden Metropolregionen unterzeichnet wurde. Die Kooperation ist der Startschuss für eine vertiefte Zusammenarbeit aller Partner zwischen Berlin und Szczecin, um die Entwicklung im Zukunftsraum voranzubringen. Auch die Stadt Bernau bei Berlin gehört zu den Partnern des Zukunftsraumes.
„Die überregionale Zusammenarbeit im fokussierten Raum ist auch für die Stadt Bernau bei Berlin von großer Bedeutung. Denn durch die Partnerschaft können wir gemeinsam mit anderen Städten und Regionen entlang der Entwicklungsachse innovative und zukunftsorientierte Projekte neu und weiterdenken. Wir wünschen uns, dass die Regionen als ein attraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum positioniert werden. Die Stadt Bernau nimmt hier aufgrund der Verortung im Übergangsbereich Metropole – ländlicher Raum eine strategisch bedeutende Position ein und kann auch aktiv zur Stärkung dieses dynamischen Raumes beitragen", erklärte Bernaus Fachdezernentin Dunja Marx in Schwedt/Oder.
Für die Stadt Bernau ergibt sich ein klarer Mehrwert auf mehreren Ebenen. Durch die verbesserte Schienenverkehrsanbindung werden sich Potentiale in verschiedensten Bereichen auftun, die zusammen und über räumliche Grenzen hinweg gedacht werden müssen. Auch Bernau kann durch die stärkere Verknüpfung von Verkehrsträgern von einer besseren Erreichbarkeit profitieren. Bernau wird zum Beispiel durch den Ausbau der Strecke RE) noch leichter und schneller erreichbar sein. „Das macht Bernau als Wohn- und Arbeitsort attraktiver und verbessert die Arbeitsmobilität für Pendlerinnen und Pendler. Verbesserte Mobilität wie die Verkürzung von Arbeitswegen und die Erhöhung von Taktdichten auf der Schiene führen immer auch zur Erhöhung der Lebensqualität", betont Bernaus Dezernentin für Bau-, Gebäude- und Stadtplanungs- und Infrastrukturangelegenheiten.
Die über 50 deutschen und polnischen Teilnehmenden nutzten den Auftakt auch für den Austausch konkreter Handlungsbedarfe, Perspektiven und Projekte für den Zukunftsraum. Die Landkreise Uckermark und Barnim und die Städte und Gemeinden im Nordosten Brandenburgs sind die zentralen Akteure in dieser geschlossenen Kooperation.