02.06.2026
Auf Spurensuche begeben - in der FRAKIMA-Ausstellung im Kantorhaus
Pressemitteilung 214/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
„Und immer sind da Spuren" heißt die fünfte Gemeinschaftsausstellung der bildenden und angewandten Kunstkurse der FRAKIMA-Werkstatt, die am 30. Mai im Kantorhaus feierlich eröffnet wurde.
Viele kleine und große Kursteilnehmer aus 15 FRAKIMA-Kursen der Disziplinen Keramik und Plastik, Malen und Zeichnen, freie Kunst und Filzen haben sich seit September 2025 mit dem Thema „Und immer sind da Spuren" auseinandergesetzt.
Bürgermeister André Stahl hieß die Gäste der Vernissage im ältesten Haus der Stadt herzlich willkommen. „Schon zum fünften Mal finden wir uns an diesem historischen Ort zusammen, um die Ergebnisse der Werkstattkurse der FRAKIMA zu erleben", sagte das Stadtoberhaupt zur Eröffnung der Exposition.
„Mit der FRAKIMA-Werkstatt verfügt Bernau seit 35 Jahren über einen Anlaufpunkt, an dem jeder in das Abenteuer Kultur eintauchen und sich verschiedenen künstlerischen Tätigkeiten widmen kann - unabhängig von Herkunft und Vorkenntnissen. Die FRAKIMA ist darüber hinaus ein Ort, um soziale Kontakte zu knüpfen, in der Stadt anzukommen und sich heimisch zu fühlen", so André Stahl. „Schön, dass wir uns als Stadt diese Erfolgsgeschichte bereits seit 35 Jahren leisten können."
Hinschauen, nachdenken, inspirieren lassen
„Wir hinterlassen täglich Spuren - überall. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählen Geschichten. Manchmal sind sie sichtbar, manchmal versteckt. Manchmal absichtlich gesetzt, manchmal zufällig entstanden", erklärt Anja Schreier, Leiterin der FRAKIMA-Werkstatt, die Intention der Themen-Wahl. „Jedes der ausgestellten Werke trägt eine solche Spur in sich", macht Anja Schreier die Besucher neugierig – hinzuschauen, nachzudenken, sich inspirieren zu lassen.
35 Jahre FRAKIMA-Werkstatt
Kulturamtsleiterin Franziska Radom dankte den Kursteilnehmern, die mit Neugier, Mut und Kreativität ihre Ideen umgesetzt und ihre künstlerischen Spuren hinterlassen haben, den Kursleitern, die mit Fachwissen, Geduld und Begeisterung die Mädchen und Jungen, Frauen und Männer bei ihrem Schaffensprozess begleitet und diese Ausstellung kuratiert haben.
Und ganz besonders dankte sie im Namen der Stadt Bernau dem Team der FRAKIMA-Werkstatt: Anja Schreier und Angela Schulz. „Unter Anja Schreier, die die FRAKIMA seit 35 Jahren leitet, hat sich die Werkstatt auf dem Kulturhof an der Breitscheidstraße 43b zu einem lebendigen Zentrum des kulturellen Austauschs entwickelt", so die Kulturamtsleiterin.
Angela Schulz gehört auch seit mehr als 20 Jahren zum FRAKIMA-Team und kümmert sich mit viel Herzblut um das Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen und um vieles Organisatorische. „Sie ist die gute Seele an meiner Seite", sagt Anja Schreier anerkennend.
Öffnungszeiten
Noch bis 20. Juni werden Malereien, Zeichnungen, Aquarelle, Plastiken, Studien, Illustrationen und Filzarbeiten gezeigt.
Die Ausstellung wünscht sich viele interessierte Besucher, inspirierende Begegnungen und gute Gespräche, um gemeinsam Spuren zu entdecken.
Die Exposition im Kantorhaus an der Tuchmacherstraße 13 ist dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.