04.11.2026
Angekommen, willkommen, zu Hause: Bernau begrüßt seine neuen Bürgerinnen und Bürger
Pressemitteilung 463/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Ein Umzug in eine neue Stadt ist immer auch ein kleiner Neuanfang. Man lässt Vertrautes zurück, entdeckt neue Wege, lernt Menschen kennen und hofft, irgendwann sagen zu können: Hier gehöre ich hin. Dass Bernau ein Ort ist, an dem aus einem neuen Wohnort schnell ein Zuhause werden kann, stand am Dienstag, dem 3. November, im Mittelpunkt des Neubernauer-Empfangs im Bürgersaal des Neuen Rathauses.
Die Stadt hatte ihre neu hinzugezogenen Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um sie persönlich willkommen zu heißen, ihnen ihre neue Heimat näherzubringen und vor allem eines zu zeigen: Schön, dass Sie da sind!
Mehr als 150 Neubernauerinnen und Neubernauer nutzten die Chance, sich über ihre neue Wahlheimat zu informieren.
Eine Stadt, die man ins Herz schließen kann
Mit herzlichen Worten wandte sich der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Péter Vida, an die neuen Bernauerinnen und Bernauer. Er beschrieb Bernau als eine Stadt, die sich über viele Jahre zu einem besonderen Ort entwickelt hat – mit ihrer lebendigen Geschichte, liebevoll gestalteten Wohngebieten, vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten und einem regen Vereinsleben.
Doch was macht eine Stadt wirklich zur Heimat? Es sind nicht allein schöne Häuser, gepflegte Straßen oder grüne Plätze. Es sind die Menschen, die Begegnungen und das Gefühl, dazuzugehören.
„Machen Sie Ihre Nachbarn zu Ihren Freunden und nehmen Sie die Stadt in Ihr Herz auf“, lautete der Appell des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung. „Partizipation ist in Bernau keine hohle Phrase. Engagieren Sie sich in einem Sport- oder Förderverein, in einem Ortsbeirat oder einem anderen Ehrenamt und bilden Sie so das Rückgrat dieser Stadt“, empfahl Péter Vida den „Neuen“. Worte, die den Gedanken des Abends auf den Punkt bringen: Wer in Bernau ankommt, soll hier nicht nur wohnen, sondern sich wohlfühlen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft werden.
Gute Gründe für die Entscheidung, nach Bernau zu ziehen
Bürgermeister André Stahl machte deutlich, wie viel die Hussitenstadt ihren rund 45.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu bieten hat. Bernau verbindet die Vorzüge einer lebendigen, wachsenden Stadt mit der Nähe zur Natur und zur Hauptstadt Berlin. Kurze Wege, gute Verkehrsanbindungen, Bildungs- und Betreuungsangebote, kulturelle Vielfalt sowie zahlreiche Möglichkeiten für Sport und Erholung prägen das Leben in der Stadt.
Zugleich investiert Bernau kontinuierlich in seine Zukunft – in Kitas und Schulen, Kultur, Verkehr, Grünflächen und öffentliche Einrichtungen. Dahinter steht der Anspruch, dass sich Menschen aller Generationen hier gut aufgehoben fühlen können. Der Bürgermeister stellte die bereits abgeschlossenen, die begonnenen und noch anstehenden großen Investitionen vor. „Mit ganzer Kraft konzentrieren wir uns darauf, das hohe Niveau an sozialer, kultureller, grüner und Verkehrsinfrastruktur zu halten und die hohe Lebensqualität in Bernau weiter zu verbessern", erklärte das Stadtoberhaupt. André Stahl erwähnte auch die zahlreichen freiwilligen Leistungen der Stadt für ihre Bürger, wie das „Begrüßungsgeld" für Babys, das Kita-Schwimmen und die kostenlose Milch- und Obstversorgung an den Schulen.
Doch dem Bürgermeister ging es nicht nur darum, die Vorzüge Bernaus vorzustellen. Ebenso wichtig war ihm, den Neuankömmlingen zuzuhören. „Mir liegt vor allem daran, mit den neuen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um zu erfahren, ob sie sich in Bernau bereits eingelebt haben, was ihnen hier gefällt und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Ich freue mich auf den persönlichen Austausch", betonte das Stadtoberhaupt. „Eine Stadt lebt auch davon, dass ihre Bürgerinnen und Bürger Ideen einbringen, Fragen stellen, sich engagieren und gemeinsam etwas bewegen", meint André Stahl.
Die Möglichkeit, an die Verantwortlichen der Stadt, Fragen zu stellen, wurde von den Neubernauerinnen und Neubernauern gleich rege genutzt: Dabei ging es um den 10-Minuten-Takt der S-Bahn, das Busnetz der Barnimer Busgesellschaft in den Randzeiten und am Wochenende, um das sichere Abstellen von Fahrrädern an den Bahnhöfen sowie den Schallschutz entlang der Autobahn.
Der Empfang bot den Neubernauerinnen und Neubernauern Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und darüber hinaus die Menschen kennenzulernen, die Bernau gestalten und verwalten. Auch die städtischen Kultur- und Informationseinrichtungen machten neugierig auf das Leben in der Hussitenstadt. Ob Stadtbibliothek, Museum Bernau, Galerie, Tourist-Information, FRAKIMA-Werkstatt, Treff 23 oder das Besucherzentrum Bernau für das UNESCO-Welterbe Bauhaus – alle Infostände waren dicht umlagert. Einige Besucherinnen und Besucher waren angenehm erstaunt, wie viel es in Bernau zu entdecken gibt.
Ehrung der Bernauer Weltmeisterinnen und Weltmeister der 18. Chin-Woo-Kung-Fu-Weltmeisterschaften 2026
Bürgermeister André Stahl und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung nutzten den Empfang, um die Bernauer Weltmeisterinnen und Weltmeister der 18. Chin-Woo-Kung-Fu-Weltmeisterschaften 2026 zu ehren. Die Kampfsport-WM wurde am 8. und 9. August in der Sparkassen-Arena Bernau ausgetragen. „Ich freue mich, dass Sie bei diesem hochkarätig besetzten Wettbewerb kräftig für Aufsehen gesorgt und der starken Konkurrenz aus Asien so manchen Rang und Titel abspenstig gemacht haben. Hinter Ihren Medaillen stecken unzählige Trainingsstunden, Disziplin, Mut und Ausdauer. Darauf können Sie stolz sein – und wir sind es mit Ihnen!", sagte das Stadtoberhaupt. Für die großartigen Leistungen überreichte der Bürgermeister den Athletinnen und Athleten die Ehrenurkunde der Stadt Bernau.
Für ihre Goldmedaillen in den Einzelwettbewerben wurden Luca Joshua Ritt (8 Jahre), Hannes Holzhüter (12 Jahre), Mathilda Hornig (15 Jahre), Charlotte Hornig (15 Jahre), Marc Trier (17 Jahre), Max Schwanebeck (19 Jahre), Fabian Dornblut (24 Jahre), Maxim Schengel (24 Jahre), Nora Sophia Ritt (36 Jahre) und Dirk Ritt (48 Jahre) geehrt. Auch für den Sieg in der Team-Performance von Nora Sophia Ritt, Charlotte Hornig, Mathilda Hornig, Leon Goldemann (15 Jahre), Marc Trier, Ramon Schubert (19 Jahre), Leonie Zapke (19 Jahre), Maxim Schengel und Fabian Dornblut gab es eine Ehrenurkunde des Stadtoberhaupts.
Ein herzliches Willkommen, das über diesen Abend hinausreicht
Ein Empfang dauert nur wenige Stunden. Das Gefühl, willkommen zu sein, kann dagegen lange bleiben. Vielleicht wächst bei einigen Neubernauerinnen und Neubernauern die Lust, einem Verein beizutreten, ein kulturelles Angebot auszuprobieren oder sich für die Nachbarschaft einzusetzen. Und vielleicht bestätigt sich für manchen Neuankömmling ein Gedanke, der schon bei der Wohnungssuche entstanden ist: Bernau war die richtige Entscheidung.