06.03.2026

21. März: Bernau probt Stromausfall

Bernauer Bürgerinnen und Bürger werden am Tag der Übung keine Einschränkungen haben, außer dass die Sirenen heulen und Infos zum Test auf den WarnApps erscheinen. Foto: Stadt Bernau/JJov

Pressemitteilung 81/2026 der Stadt Bernau bei Berlin

Großübung stärkt Katastrophenschutz

Am Samstag, 21. März 2026, führt die Stadt Bernau eine groß angelegte Katastrophenschutzübung durch. Ziel der Übung ist die Erprobung und Festigung der Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Landkreis Barnim, Barnimer Dienstleistungsgesellschaft, Barnimer Busgesellschaft, Stadtverwaltung Bernau, Stadtwerken und der Leitstelle Nordost im Szenario eines länger andauernden, flächendeckenden Stromausfalls. Die Übung beginnt voraussichtlich gegen 8 Uhr und dauert bis etwa 16 Uhr.

Geprobt wird ein Szenario, in dem die Stromversorgung teilweise unterbrochen ist und eine vollständige Wiederherstellung erst nach drei oder mehr Stunden zu erwarten wäre. Im Mittelpunkt der Übung stehen die Alarmierung und Koordination der Einsatzkräfte, die Inbetriebnahme und der Betrieb der so genannten Katastrophenschutz‑Leuchttürme sowie die Arbeit des Verwaltungsstabs, der im Krisenfall gebildet wird. Geprüft werden technische Aufbauten, wie zum Beispiel die Inbetriebnahme von Notstromaggregaten, die Sirenen selbst sowie Funkmeldungen.

Die Katastrophenschutz‑Leuchttürme sind in erster Linie Informationspunkte für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Sie dienen als lokale Anlaufstellen und sogenannte Wärmeinseln. Ihre Aufgaben umfassen den Informationsaustausch, Erste Hilfe-Angebote, die Trinkwassernotversorgung, die Notstromversorgung, Versorgung mit Wärme, das Senden von Notrufen sowie die Koordinierung von Spontanhelfenden oder das Aufwärmen von selbst mitgebrachten Speisen. Als Katastrophenschutz‑Zentrale fungiert das Neue Rathaus.

„Mit dieser Übung stärken wir die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen und üben unsere Abläufe unter realistischen Bedingungen. Auch in außergewöhnlichen Lagen wollen wir die Versorgung und Sicherheit der Menschen in Bernau zuverlässig gewährleisten. Die Übung gibt uns die Möglichkeit, Schwachstellen zu erkennen und unsere Strukturen weiter zu verbessern", sagt Bürgermeister André Stahl.

Die Stadt weist darauf hin, dass für die Bevölkerung am Übungstag kein Handlungsbedarf besteht. Es wird empfohlen, die Warn Apps (zum Beispiel NINA, KATWARN) installiert zu haben, jedoch dienen die an diesem Tag ausgespielten Signale ausschließlich Übungszwecken. Zudem werden an diesem Tag vermehrt Einsatzfahrzeuge, Blaulicht und Sirenen im Stadtgebiet wahrzunehmen sein. Die reguläre Notfallversorgung bleibt während der Übung an diesem Tag gewährleistet.

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger zur Information in Krisenfällen. In Bernau gibt es folgende Standorte:

  • Sparkassen‑Arena Bernau, Ladeburger Chaussee 2
  • Erich‑Wünsch‑Halle, Heinersdorfer Straße 52
  • Ortsteilzentrum Schönow, Schönerlinder Straße 25a
  • Gemeinschaftshaus Birkholz, Birkholzer Dorfstraße 24
  • Gemeinschaftshaus Birkenhöhe, Eschenstraße 3
  • Gemeinschaftshaus Birkholzaue, Alte Bernauer Landstraße 3a
  • Gutsverwalterhaus und Kulturspeicher Börnicke, Ernst‑Thälmann‑Straße 1a
  • Ortsteilzentrum Ladeburg, Bernauer Straße 7
  • Alte Schmiede Lobetal, An der Schmiede 2
  • Besucherzentrum Bernau in Waldfrieden, Hans‑Wittwer‑Str. 1

Die Bernauer Bürgerinnen und Bürger werden am Tag der Übung keine Einschränkungen haben, außer dass die Sirenen heulen und Infos zum Test auf den WarnApps erscheinen.

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