Maßnahme 7: Beteiligungen in Schulen
Mit dem Ziel, das Recht auf Beteiligung im Schulalltag zu stärken und die Bedürfnisse, Ideen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen systematisch zu erfassen und in die Gestaltung der Rahmenbedingungen einzubeziehen, werden an zwei Bernauer Grundschulen Zukunftswerkstätten organisiert. Eine Bestandsanalyse ergab, dass ähnliche Projekte bisher nicht in Planung sind und die Schulleitungen grundsätzlich interessiert und aufgeschlossen sind. Als Kooperationspartnerin konnte die Servicestelle Jugendbeteiligung gewonnen werden, die Konzeption und eine Präsentation wurden zugesagt und beim Treffen der Schulleitungen und Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter am 15. Mai 2025 vorgestellt. Ergebnis der Abstimmung ist, dass die Georg-Rollenhagen-Grundschule und die Grundschule am Blumenhag teilnehmen wollen. Die Servicestelle wurde informiert, wobei die Kosten höher ausfallen als ursprünglich erwartet, da für diese Maßnahme zunächst keine zusätzlichen Mittel eingeplant waren und die vorhandenen Ressourcen für Beteiligungsformate genutzt werden sollten. Für 2026 und 2027 ist die Finanzierung vorgesehen, wobei jeweils ein Budget von 5.000 Euro für die Durchführung der Zukunftswerkstatt und 1.500 Euro für die Umsetzung der daraus entstehenden Projektideen eingeplant wurde. Die Umsetzung ist für 2026 an der Georg-Rollenhagen-Grundschule und für 2027 an der Grundschule am Blumenhag vorgesehen. Ein Onlinetermin zur Termin- und Ablaufplanung zwischen der Schulleitung der Georg-Rollenhagen-Grundschule und der Servicestelle fand am 9. Dezember 2025 statt. Der nächste Schritt ist die Festlegung konkreter Termine und die Durchführung der ersten Werkstatt.