Kurzfilmprogramm von Julius Emile Freier: Ab morgen bin ich mutig
Ab morgen bin ich mutig
Empfohlen für 5. bis 7. Klasse
Vorstellungen:
Dienstag, 22.09.2026; 9.00 Uhr
Filmkritik von Julius Emile Freier, 11 Jahre
Paulus-Praetorius-Gymnasium, Bernau
In der Geschichte geht es um das erste Verliebtsein, um Freundschaft und Zusammenhalt. Dabei erleben die Figuren unterschiedliche Gefühle wie Aufregung, Fröhlichkeit, Freude und vieles mehr.
Während einer Projektwoche der Klasse zum Thema Liebe stellen die Kinder durch verschiedene Interviews fest, dass Liebe ganz unterschiedlich aussehen kann.
Der zehnjährige Karl ist in seine Mitschülerin Lea verliebt. Doch er traut sich nicht sie darauf anzusprechen, denn aus seiner Sicht muss der Mann immer größer sein als die Frau. Weil er einen Kopf kleiner ist als Lea, versucht er sein Glück mit Plateauschuhen. Sein größtes Hobby ist das Fotografieren, welches er Lea am Nachmittag in seiner Dunkelkammer zeigt.
Für die Projektwoche filmt er die Personen, die befragt werden. Dabei bekommt er Unterstützung von seinem besten Freund. Das könnte für Karl die Chance sein, über sich hinauszuwachsen. Bei den Interviews erfahren sie, dass die Liebe bei jedem andres ist und dass es in der Liebe auch mal schwierig sein kann.
Um Lea zu beeindrucken schreibt Karl einen Song für sie, den die Band seines Bruders vorspielt und er fragt Lea, ob sie mit ihm an die Nordsee verreisen möchte…
Muss der Junge größer als das Mädchen sein? Helfen die Plateauschuhe Karl bei seinem Ziel? Wie wichtig ist ein guter Kumpel? Fährt Lea mit Karl an die Nordsee? Kommt Karl am Ende mit Lea zusammen? Das ist die große Frage! Das erfahrt ihr nur, wenn ihr den Film selbst seht!
Beim Film „Ab morgen bin ich mutig“ hat mir gut gefallen, dass gezeigt wurde, dass Liebe für jeden anders ist. Außerdem habe ich aus dem Film mitgenommen, dass man manchmal mutig sein sollte, dem anderen seine Gefühle mitzuteilen. Auch wenn man das Risiko hat, dass man in eine peinliche Situation gerät. Aber andererseits: „Wer nicht fragt, hat schon verloren!“. Der Film ist besonders gut für Jugendliche, die verliebt sind, aber nicht wissen, wie das läuft und was man machen muss. Manche Szenen sind lustig – ich sage nur Plateauschuhe und Schachspiel – und manchmal ist der Film auch bewegend. Vor allem der Song von Karl für Lea beschreibt sehr anschaulich, wie man sich so fühlt, wenn man verliebt ist. Das fand ich sehr interessant! Die Sprache ist modern und passend – wie aus meinem Alltag. Besonders cool fand ich die Musik im Film. Ich würde in für die ganze Familie empfehlen!