Filmkritik von Pauline Kreuchwig: Lars ist LOL
Lars ist LOL
Empfohlen für 4. bis 6. Klasse
Vorstellungen:
Mittwoch, 23.09.2026; 11.30 Uhr; Mittwoch, 30.09.2026; 8.15 Uhr und Donnerstag, 01.10.2026; 11.00 Uhr
Filmkritik von Pauline Kreuchwig, 11 Jahre
Evangelische Grundschule Bernau
„Lars ist LOL" ist ein lustiger, aber auch trauriger Film. Es kommen wichtige Themen, wie Freundschaft und Mobbing vor. In dem Film geht es um Amanda, die sich als Buddy um den neuen Mitschüler Lars kümmern soll, der das Down-Syndrom hat. Zuerst findet Amanda das gar nicht so gut. Sie hat Angst, dass Lars sie vor den anderen Kindern blamieren könnte. Aber als sie Lars besser kennenlernt, merkt sie, dass er lustig, freundlich und ein guter Freund ist. Beide mögen Harry Potter und gehen gern auf Fantasiereisen und spielen dabei Harry Potter und kochen mit Lars' Vater spannende Sachen mit witzigen Namen.
Man kann Amanda irgendwie verstehen, sie möchte weiterhin bei allen Kindern der Klasse dazugehören, aber auch mit Lars Zeit verbringen. Die anderen Kinder sind zum Teil gemein und mobben Lars. Sie gehen sogar so weit und stellen Fotos und Videos auf eine Webseite. Amanda versucht die Situation zu retten, rutscht dann aber selbst mit rein. Die Stelle im Film war sehr traurig und Lars war zu Recht wütend auf Amanda.
Nach dem Film haben wir zuhause gesprochen, wie man mit einer solchen Situation umgehen kann, falls jemand gemobbt oder ausgegrenzt wird. Es ist wichtig sich Hilfe zu holen, ob nun von der Lehrerin, einem anderen Erwachsenen oder Freunden.
Ich empfehle den Film „Lars ist LOL" ab 8 Jahren und finde es super wichtig, dass alle Kinder und auch Eltern über Mobbing Bescheid wissen. Vielleicht können wir so verhindern, dass es bei uns ähnliche Situationen gibt. Außerdem lernt man einiges über Kinder mit Down-Syndrom, sie sehen etwas anders aus, aber sind lustig, freundlich und können, wie jeder andere am Unterricht teilnehmen. Ich bewerte den Film mit 5 von 5 Sternen.