11.06.2026
Kinder und Jugendliche singen für den Frieden
Pressemitteilung 231/2026 der Stadt Bernau bei Berlin
Green Day, Gundermann und Mascha Kaléko waren nur drei der vielfältigen Darbietungen des diesjährigen Friedenskonzerts in der St. Marienkirche. Insgesamt waren über 200 Gäste gekommen, um eine Stunde lang den Rezitationen und musikalischen Einlagen zu lauschen.
Unter der Federführung von Gemeindediakonin Susanne Kirchbaum wurde das Programm von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Paulus-Praetorius-Schule, der Georg-Rollenhagen-Grundschule und der Evangelischen Grundschule vorbereitet. Die Kirchenband „Churchfam" bereicherte das Programm mit Gesang und Instrumenten.
Auch Bürgermeister André Stahl wohnte dem Konzert bei und richtete gleich zu Beginn das Wort an die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen: „Wir sehen so viel Leid auf der Welt und es darf sich niemals einstellen, dass wir uns daran gewöhnen. Ich finde es großartig, dass hier heute so viele verschiedene Menschen zusammengekommen sind, um gemeinsam zu musizieren, denn das verbindet", so der Rathauschef.
Die Kinder und Jugendlichen sangen vorrangig auf Deutsch und Englisch. Zum Schluss wurde ein israelisches Volkslied in insgesamt neun Sprachen vorgetragen. Die Sängerinnen und Sänger gaben dafür das Mikrofon rasch weiter, legten kurz die Geige aus der Hand oder sangen zu zweit im Duett.
Susanne Kirchbaum zeigte sich während und nach dem Konzert sichtlich zufrieden: „Ich möchte auch noch einmal betonen, dass die Technik, also Licht und Ton, heute ebenfalls von Schülern mitbedient wurde. In diesem Sinne vielen Dank an alle Friedensstifter auf und hinter der Bühne", so die Diakonin.
Vor Ort gab es die Möglichkeit, an die Ukrainehilfe und die Welthungerhilfe zu spenden. Das Konzert wird im kommenden Jahr am 22. Juni stattfinden.