08.09.2026

Gemeinsamer Antrag für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Das Bild zeigt einen Teil des Immanuel Klinikum Bernaus
Foto: Stadt Bernau / JJov (Bild: 1/2)

Pressemitteilung 373/2026 der Stadt Bernau bei Berlin

Mitten in der Sommerferienzeit wurde bekannt, dass das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg seine Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zum 1. Oktober dieses Jahres schließen muss. Der Klinikbetreiber führt als Gründe hierfür unter anderem die bundespolitischen Neuregelungen, die anstehende Krankenhausreform und die insgesamt schlechter werdenden Rahmenbedingungen an. Mit der Schließung verliert eine florierende Stadt mit Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft eine traditionelle Fachabteilung für Frauengesundheit, die mehr als die Geburtshilfe umfasst.

„Das Ende der Abteilung bildet das Ende einer mehr als 116-jährigen Tradition der Geburtshilfe in Bernau und macht die Bewohnenden der Stadt, die Stadtpolitik und die Stadtverwaltung gleichermaßen betroffen. Die Sorge vor einer Lücke in der medizinischen Versorgung der Region ist in Teilen der Bevölkerung groß", betont Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Deshalb suchen Stadtpolitik und Stadtverwaltung einen engen Schulterschluss und wollen mit der Klinikleitung ins Gespräch kommen. Hierzu fand bereits eine Beratung der Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, der Geschäftsführung des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg und dem Bürgermeister statt. „Ich bin sehr froh, dass wir uns in dieser Beratung mit allen Fraktionen einvernehmlich auf die Einbringung eines gemeinsamen Antrages mit der Verwaltung verständigt haben. Das zeigt ganz deutlich, dass wir in dieser Sache überfraktionell mit einer Stimme sprechen und das Anliegen unterstützen", erläutert der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Péter Vida.

Um den Gesundheitsstandort insgesamt, die medizinische Versorgung in der Region und auch das Klinikum selbst zu stärken, soll der Bürgermeister beauftragt werden, für die Stadt Bernau in Verhandlungen mit dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg zu treten. Ziel ist eine Verbesserung beziehungsweise die Ausweitung der ambulanten medizinischen Angebote in einem medizinischen Versorgungszentrum und beziehungsweise oder im Krankenhaus Bernau. Dazu sollen die Stärkung der allgemeinmedizinischen Versorgung gehören sowie die Sicherung der medizinisch gynäkologischen Versorgung. Der Antrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Bernau umfasst nicht nur eine feste Information zum Stand der Verhandlungen, sondern auch eine Prüfung zu möglichen investiven Zuschüssen.

Der Antrag ist Thema der kommenden Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau am 10. September 2026.

Datenschutzhinweise & Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich anzubieten. Darüber hinaus verwenden wir Cookies zu Analyse-Zwecken.

Zur Datenschutzerklärung und den Cookie-Einstellungen.

Allen zustimmennur notwendige Cookies zulassen

Datenschutzhinweise & Cookie-Einstellungen

Bitte beachten Sie, dass technisch erforderliche Cookies gesetzt werden müssen, um wie in unseren Datenschutzhinweisen beschrieben, die Funktionalität unserer Website aufrecht zu erhalten. Nur mit Ihrer Zustimmung verwenden wir darüber hinaus Cookies zu Analyse-Zwecken. Weitere Details, insbesondere zur Speicherdauer und den Empfängern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. In den Cookie-Einstellungen können Sie Ihre Auswahl anpassen.

Cookie-Kategorien
PHP Sitzung
Das Cookie PHPSESSID ist für PHP-Anwendungen. Das Cookie wird verwendet um die eindeutige Session-ID eines Benutzers zu speichern und zu identifizieren um die Benutzersitzung auf der Website zu verwalten. Das Cookie ist ein Session-Cookie und wird gelöscht, wenn alle Browser-Fenster geschlossen werden.
Seiten-Einstellungen
Speichert ob die Hinweisfelder auf der Seite angezeigt werden sollen oder nicht.
Google Website-Übersetzer
Dieses Widget übersetzt den Inhalt dieser Webseite in andere Sprachen. Es basiert auf der neuesten maschinellen Übersetzungstechnologie von Google.
ReadSpeaker
Mit Hilfe des ReadSpeaker webReader können Sie sich Inhalte auf dieser Webseite laut vorlesen lassen.
115 - Ihre Behördennummer
Der KI-basierte Chatbot der Behördennummer 115 ist für Sie als Helfer in der digitalen Welt der Verwaltungsfragen unterwegs.
Video-Stream-Hosting
Dient dazu sowohl Sitzungen im Rathaus live mitverfolgen zu können als auch frühere Sitzungen per Video-on-Demand über den Onlinedienst Linda und Sören Steinmann GbR - Video-Stream-Hosting herunterzuladen oder per Streaming direkt anzusehen.
Google Maps
Google Maps ist ein Karten-Dienst des Unternehmens Google LLC, mit dessen Hilfe auf unserer Seite Orte auf Karten dargestellt werden können.
YouTube
YouTube ist ein Videoportal des Unternehmens Google LLC, bei dem die Benutzer auf dem Portal Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen können. YouTube wird benutzt um Videos innerhalb der Seite abspielen zu können.
Vimeo
Vimeo ist ein Videoportal des Unternehmens Vimeo, Inc., bei dem die Benutzer auf dem Portal Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen können. Vimeo wird benutzt um Videos innerhalb der Seite abspielen zu können.
Matomo
Matomo ist eine Open-Source-Webanwendung zur Analyse des Nutzerverhaltens beim Aufruf der Website.