14.01.2026
14. Januar Sternsinger segnen das Neue Rathaus Bernau
Pressemitteilung 15/2026 der Stadt Bernau
Verkleidet als die Heiligen Drei Könige waren Kinder von der Herz‑Jesu‑Kirche Bernau zum Dreikönigssingen ins Neue Rathaus gekommen und überbrachten Bürgermeister André Stahl die besten Wünsche für das neue Jahr. Das Sternsinger‑Motto 2026 lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit".
Mit Spruchtexten und Liedern baten die Dreikönigssänger um eine Spende für notleidende Kinder in Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen dort weiterhin rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen von ihnen unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Bürgermeister André Stahl betonte bei der Übergabe der Spende die Bedeutung des diesjährigen Mottos: „Kein Kind sollte schuften müssen, um zu überleben. Kinder gehören in die Schule, nicht in Fabriken. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, ihnen eine Zukunft zu ermöglichen, in der Lernen und Kindsein selbstverständlich sind."
Als kleines Dankeschön erhielten die Sternsinger außerdem Schokolade. Seit dem Besuch sind nun auch die traditionellen Kreidezeichen 20C+M+B+26* wieder gut sichtbar am Haupteingang des Neuen Rathauses angebracht.
Bürgermeister André Stahl dankte den Kindern sowie ihrer Begleiterin Gabriele Wolf, die das Dreikönigssingen in Bernau seit vielen Jahren organisiert, für ihr Engagement. Die bundesweite Aktion des Dreikönigsingens wurde 1959 von der katholischen Kinder- und Jugendarbeit ins Leben gerufen und ist mittlerweile weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.