Der Ausbau der Rüdnitzer Straße im Bernauer Ortsteil Ladeburg ist abgeschlossen. Blickfang bei der offiziellen Verkehrsfreigabe am Dienstag war allerdings nicht die Straße, sondern ein Trabi.
Doch auch die auf einer Länge von etwa 620 Metern ausgebaute Straße kann sich sehen lassen. „Dem dörflichen Charakter von Ladeburg wurde mit dem Ausbau der Straße Rechnung getragen. Jetzt ist das Dorfzentrum verkehrstechnisch gut erschlossen und bietet ein ansehnliches Bild“, so Bauamtsleiter Manfred Thurn. Neben der bis zu 3,50 Meter breiten asphaltierten Fahrbahn befinden sich Pflasterstreifen. An die Fahrbahn schließt sich ein mit Betonsteinen gepflasterter Gehweg an. Mit Natursteinen gepflastert sind die Zufahrten zu den Anliegergrundstücken. Im Straßenraum wurden PKW-Stellplätze angelegt. Passende Leuchten runden das Bild ab. Auf der gesamten Länge der Rüdnitzer Straße gibt es jetzt eine geschlossene Regenentwässerung. Der WAV „Panke/Finow“ hat den Schmutzwasserkanal und die Trinkwasserleitung saniert. Neu verlegt wurden Gas-, Strom- und Telefonleitungen.„Erschwert wurde der Bauablauf durch die starken Regenfälle während der Winter- und Frühlingsmonate sowie die vorgefundenen Dränagen“, so der Bauamtsleiter. Die Baukosten einschließlich der Planung betragen etwa 1,15 Millionen Euro. Getragen werden diese von der Stadt Bernau bei Berlin und den Anliegern (Straßenausbaubeiträge).Die Stadtverwaltung bedankt sich bei den Baufirmen und den Planungsbüros für den reibungslosen Bauablauf. Ein besonderes Dankeschön geht an die Anwohner, die während der Bauarbeiten erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen mussten.Bildtext: Bürgermeister Hubert Handke (4. v. l.) zusammen mit Stadtverordneten und Ladeburgern bei der Freigabe der Straße